Förderung von Modellprojekten im Bereich "Nachhaltiges Bauen"

Ziel der Förderung ist es, deutsche mittelständische Firmen aus der Wertschöpfungskette der deutschen Baubranche in die Lage zu versetzen, Gebäude CO2-optimiert zu planen, bauen, sanieren und zu betreiben, sowie die revidierte Gebäuderichtlinie in Deutschland umzusetzen. Dabei wird die Erschließung neuer Wertschöpfungsketten angestrebt, wobei u.a. die Einführung von Methoden wie Building Information Modeling (BIM) unterstützt wird. Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird damit der Gedanke des Ressourcenschutzes und der Nachhaltigkeit durch gezielte Umsetzung vorhandener Innovationen im Bausektor in ein Gebiet getragen, das einen wesentlichen Beitrag zur Emission von Treibhausgasen und zum Ressourcenverbrauch leistet, mit anderen Worten zukünftig einen erheblichen Beitrag zu größerer Nachhaltigkeit leisten kann.

Kleine und mittlere Unternehmen der Baubranche im weitesten Sinne, die planen, eine Innovation in Richtung mehr Nachhaltigkeit einzuführen, können sich um eine Förderung bewerben.

Gegenstand der Förderung sind Modellvorhaben, die der Implementierung einer Technik, der Entwicklung und Umsetzung eines betrieblichen Prozesses oder anderer innovativer Neuerungen dienen.
Modellprojekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Ausstoß von Treibhausgasen spürbar verringern bzw. weitgehend vermeiden und beispielhaft in vorbildlicher, innovativer Weise die Anwendung verfügbarer hocheffizienter Technologien und erneuerbarer Energien demonstrieren und neue Wege in der Umsetzung der neuen EU-Gebäuderichtlinie aufzeigen. Dazu gehört auch die Ausrichtung von Geschäftsprozessen auf BIM-Methoden zur Erschließung neuer Geschäftsfelder bzw. Wertschöpfungsketten. Die Einführung und Anwendung dieser Methoden zur Erreichung der genannten Nachhaltigkeitsziele ist besonders erstrebenswert.

Es können maximal 50% der Projektkosten gefördert werden, die Obergrenze einer Förderung liegt bei 20.000€ pro Projekt (Mindestkosten von 40.000 EUR sind nachzuweisen). Besteht seitens des Unternehmens der Bedarf, vertieft auf Prozesse der effektiven Umsetzung seines Modellvorhabens als Teil seines neuen Geschäftsmodells einzugehen, können diese Modellvorhaben mit geförderten Schulungsmaßnahmen kombiniert werden. 

Zuständig für die Bewilligung der Fördermittel ist Frau Dr. Böhme vom Forschungszentrum Jülich.

Nachfolgend finden Sie die notwendigen Unterlagen zur Beantragung:

  1. Antrag auf Förderung eines Modellprojekts
  2. De-minimis Erklärung
  3. Förderinformationen
  4. Berechnungshilfe Personalkosten
  5. KMU-Definition
  6. Muster für Zuwendungsvertrag zur Modellprojektförderung



 

Kontakt

 

Udo Sievers
Dr. Klaus Teichmann
GreenConServe[at]icon-innovation.de

 
 
 
 
 

Projektwebsite

 
 
 
 
 

Aktuell

Förderprogramm im Bereich "Nachhaltiges Bauen"


Im Rahmen der Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und...

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