REMake
In der verarbeitenden Industrie können Recycling und Ressourceneffizienz die Wirtschaftlichkeit erheblich steigern und ein hohes Innovations- und Wachstumspotential freisetzen.
Der Materialverbrauch macht in einem mittelständischen Produktionsbetrieb heute mehr als 40% der Betriebskosten aus. Mit den Kosten für Energie, Abfall- und Abwasserbehandlung ergeben sich Gesamtkosten von fast 50%. Personalkosten machen dagegen im Mittel nur noch etwa 20% aus.
Höhere Gewinne lassen sich deshalb im Vergleich leichter realisieren, wenn die Innovationsmaßnahmen konsequent auf Ressourceneffizienz ausgerichtet werden. Prozessoptimierung, Produktgestaltung und Optimierung der Lieferkette sind dabei die wichtigsten Ansatzpunkte.
Mit dem Projekt REMake bieten wir gemeinsam mit der Deutschen Materialeffizienzagentur / BMWi-Impulsprogramm Materialeffizienz und in Zusammenarbeit mit Industrieverbänden einen einfachen, auf den Bedarf mittelständischer Unternehmen zugeschnittenen Zugang zur Förderung wirtschaftlich und ökologisch nachhaltiger Innovation.
Die angesprochenen Branchen umfassen insbesondere Metall- und Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik, Maschinenbau und elektrische und elektronische Industrie.
Als Maßnahme zur Stimulierung des europäischen Leitmarkts für Recycling und Ressourceneffizienz wird das Projekt gleichzeitig in sechs Europäischen Ländern durchgeführt und von der Europäischen Kommission kofinanziert.
Koordinator
Koordinator: ZVO (Zentralverband Oberflächentechnik)
Projektkoordinator: Uwe König
Laufzeit: 01.09.09 - 31.08.12
Aktuell
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Werkzeuge und Methoden in der Beratung - Experten-Workshop am 16. September 2010 in Berlin
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